Augenbehandlung – das zahlt die Versicherung

Wenn Sie Brillenträger sind oder Kontaktlinsen haben, dann wissen Sie genau, dass die gesetzlichen Versicherungen hier ein wenig knausrig sind. Genauso gestaltet sich auch die Kostenübernahme bei einer Augen-OP. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen meistens keine Kosten, außer es besteht eine medizinische Notwendigkeit.

Wann bezahlt die gesetzliche Krankenkasse die Augen-OP?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Ihre Augen-OP nur, wenn eine medizinische Notwendigkeit dafür gegeben ist. Leider sind hier die Richtlinien ein wenig unscharf begrenzt. Deswegen dürfen Sie sich nicht wundern, wenn der gesetzliche Versicherungsträger, die Kosten für eine andere Person übernimmt, Sie aber selbst für Ihre Kosten aufkommen müssen. Im Grunde genommen, gibt es bei den gesetzlichen Krankenkassen nur drei Situationen, in denen die Kosten vollständig übernommen werden.

  • Wenn Ihre Fehlsichtigkeit weder mit einer Brille noch mit Kontaktlinsen besser wird,   haben Sie sehr gute Chancen, dass Ihre Kosten für die Augen-OP übernommen wird.
  • Wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, da Sie von der Fehlsichtigkeit so stark beeinflusst sind, werden die Kosten mit Sicherheit übernommen. Hier rechnet der Versicherungsträger immer mit einer Kosten-Nutzen-Rechnung.
  • Wenn Ihre Sehstärke auf beiden Augen sehr unterschiedlich ausfällt, sind Ihre Tätigkeiten eingeschränkt, weswegen auch hier die Kosten übernommen werden.
  • Durch eine Laser-OP ist der Wunsch nach klarem Sehen für viele Menschen in Erfüllung gegangen.
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